
06.02.26 –
Der Ortsverband von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN in Frankenberg stellt ihr Wahlprogramm für die diesjährige Kommunalwahl vor. Zu den Kernthemen der Grünen zählt der Klima- und Umweltschutz, und das soll auch so bleiben. Hier weisen die GRÜNEN auf die Erfolge in der letzten Legislaturperiode hin, v.a. den Ausbau des Fahrradwegenetzes mit dem Bau mehrerer Rad- und Fußgängerbrücken in nachhaltiger Holzbauweise, sowie die Renaturierung der Nemphe und die damit verbundene Umgestaltung des Klosterumfeldes. „Diese Projekte tragen eine grüne Handschrift und zeigen, dass sich Lebensqualität und konsequenter Klima- und Umweltschutz gut miteinander verbinden lassen. Der Deutsche Fahrradpreis 2024 sowie der Gewinn im Wettbewerb der hessischen Klimakommunen 2025 bestätigen diesen Weg. Diese Politik wollen wir in der kommenden Wahlperiode fortsetzen, um Frankenberg weiter attraktiv und lebenswert zu gestalten“, so Christine Müller, Spitzenkandidatin der GRÜNEN.
Ein wesentliches Anliegen des Wahlprogramms ist der Weg Frankenbergs hin zu einer klimaneutralen Kommune. Dabei sehen die GRÜNEN insbesondere bei den städtischen Bestandsgebäuden noch erheblichen Handlungsbedarf. Sowohl die stärkere Nutzung erneuerbarer Energien, etwa durch Photovoltaik auf geeigneten Dachflächen, als auch die schrittweise Modernisierung der Wärmetechnik seien zentrale Aufgaben der kommenden Jahre. Ziel sei es, fossile Energieträger zu ersetzen, Energie effizienter zu nutzen und langfristig Kosten zu senken. Damit leiste die Stadt nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, sondern stärke zugleich ihre Zukunftsfähigkeit.
Auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Frankenberg und seinen Ortsteilen sehen die GRÜNEN als wichtige Zukunftsaufgabe. Eine besondere Rolle komme dabei dem Ehrenamt zu: Vereine seien das Herzstück des Zusammenlebens, insbesondere in den Ortsteilen, und Orte der Begegnung für Menschen unabhängig von Herkunft, Alter oder persönlichem Hintergrund und leisten damit auch einen großen Beitrag zur Integration. „Unsere Vereine halten das gesellschaftliche Leben zusammen – gerade in den Ortsteilen. Sie bringen Menschen zusammen, die sonst vielleicht nie miteinander ins Gespräch kämen“, betont Jürgen Klingelhöfer, der auf Platz 2 kandidiert. Das ehrenamtliche Engagement solle daher weiterhin gezielt unterstützt und gestärkt werden, denn auch Vereine haben es immer schwerer Nachwuchs zu finden.
Ein weiterer Schwerpunkt des Wahlprogramms liegt auf der Stärkung von Kindern, Jugendlichen und Familien. Gute Rahmenbedingungen für das Aufwachsen junger Menschen seien entscheidend für die Zukunft der Stadt. Dazu gehören verlässliche Betreuungsangebote, moderne und gut ausgestattete Kitas sowie Räume, in denen Jugendliche sich treffen, ausprobieren und einbringen können. Konkret fordern die GRÜNEN, dass bei Stadtfesten regelmäßig auch Programmpunkte angeboten werden, die sich gezielt an Jugendliche richten. Etwa einen „School‘s out for summer“ Live-Treff vor den Ferien. Ergänzend soll ein „Markt der Möglichkeiten“ sichtbar machen, welche Angebote, Vereine und Initiativen es für junge Menschen und Familien in Frankenberg bereits gibt.
Das gesamte Wahlprogramm umfasst noch viele weitere Themen und konkrete Vorschläge für die Zukunft Frankenbergs und ist auf der Homepage unter www.gruene-frankenberg.de verfügbar.
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